Musiktheaterkonzeptionen nach 1945 (Folkwang Hochschule, Wintersemester 2009/10).
Funktionalisierung von Musik und Klängen (Folkwang Hochschule, Wintersemester 2009/10).
Stationen der Musikgeschichte nach 1945 (Folkwang Hochschule: Hauptvorlesung, Sommersemester 2009).
Wittener Tage für neue Kammermusik (Folkwang Hochschule: Hauptseminar, Sommersemester 2009).
Wie die Veranstaltungen vom Sommersemester 2005, 2007 und 2008 soll das Seminar Einblicke in eines der wichtigsten bundesdeutschen Festivals für zeitgenössische Musik, die Wittener Tage für neue Kammermusik, geben. Dabei geht es einmal um die Analyse von Pressekritiken, anhand derer Bewertungskriterien für die aktuelle Musikproduktion untersucht werden sollen; darüber hinaus stehen vor allem die praktische Übung im Verfassen eigener, gemeinsam im Plenum zu diskutierender Kritiken sowie - im Vorfeld des Festivals - die eigenständige Recherche und Vorbereitung im Mittelpunkt. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden zur Dokumentation ins Internet gestellt. Der Besuch des Festivals vom 24. bis 26. April 2009 ist Bestandteil des Seminars und Voraussetzung zur Teilnahme, ebenso der Besuch ergänzender Veranstaltungen mit einigen Komponisten (ab 24. April). Leistungsnachweise können durch Kritiken zu einzelnen Veranstaltungen (klein) sowie durch Kritiken zum gesamten Festival (groß) erbracht werden. Die Kosten für einen Festivalpass (ca. 20 Euro) müssen selbst getragen werden.
Ort und Zeit: Folkwang Hochschule. Vorbesprechung ist am Freitag den 03.04.09 ab 11.00 Uhr, Treffpunkt vor den Seminarräumen (S102 und S104), nächster Termin 17.04.09, 11-13 Uhr
Materialien zum Seminar sowie die Ergebnisse der bisherigen Veranstaltungen finden Sie hier.
Die Streichquartette Joseph Haydns in ihrem historischen Kontext (Wintersemester 2008/09).
Das Seminar befasst sich mit der Gattung Streichquartett im Schaffen von Joseph Haydn und zeigt, wie sich deren Entwicklung und Veränderung in Wechselwirkung mit zeitgenössischen musikalischen Einflüssen vollzieht.
Ort und Zeit: Folkwang Hochschule, Raum S 102, Mittwoch 11-13 Uhr. Zu Anrechnung bzw. Stufe vgl. die Informationen im Vorlesungsverzeichnis. Die erste Sitzung findet am 15. Oktober 2008 statt.
Ausgewählte Literatur zum Seminar finden Sie hier.
Das Hörspiel als akustische Kunst (Wintersemester 2008/09).
Das Seminar befasst sich mit der Geschichte des Hörspiels und fragt nach ästhetischen Kriterien für die unterschiedenen Arten dieser Kunstform. Im Mittelpunkt steht dabei ein Vergleich von literarisch geprägten Arbeiten mit Werken, die primär auf den Apekt des Klangs fokussieren..
Ort und Zeit: Folkwang Hochschule, Raum S 102, Mittwoch 14-16 Uhr. Zu Anrechnung bzw. Stufe vgl. die Informationen im Vorlesungsverzeichnis. Die erste Sitzung findet am 15. Oktober 2008 statt.
Ausgewählte Literatur zum Seminar finden Sie hier.
Körper Medien Musik. Körperdiskurse in der Musik nach 1950 (Hauptseminar, Sommersemester 2008).
Seit den 1950er-Jahren ist in intermedialen Kunstformen wie Happening und Performance, aber auch in der komponierten Musik ein verstärktes Interesse am menschlichen Körper zu beobachten. Das Seminar fragt nach den ästhetischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen entsprechender Kunstformen sowie nach dem zugrunde liegenden Körperverständnis. Thematisiert werden dabei u.a. Arbeiten und Performances von Alvin Lucier, Nam June Paik, Vinko Globokar ("Corporel"), Heinz Holliger ("Cardiophonie"), Helmut Oehring ("Dokumentaroper"). Die genauen Themen werden während der Veranstaltung gemeinsam erarbeitet.
Ort und Zeit: Folkwang Hochschule, Raum S 102, Montag 14-16 Uhr. Zu Anrechnung bzw. Stufe vgl. die Informationen im Vorlesungsverzeichnis. Die erste Sitzung findet am 7. April 2008 statt.
Ausgewählte Literatur und Themenstellungen zum Seminar finden Sie hier.
Wittener Tage für neue Kammermusik (Hauptseminar, Sommersemester 2008).
Wie die Veranstaltungen vom Sommersemester 2005 und 2007 soll das Seminar Einblicke in eines der wichtigsten bundesdeutschen Festivals für zeitgenössische Musik, die Wittener Tage für neue Kammermusik, geben. Dabei geht es einmal um die Analyse von Pressekritiken, anhand derer Bewertungskriterien für die aktuelle Musikproduktion untersucht werden sollen; darüber hinaus stehen vor allem die praktische Übung im Verfassen eigener, gemeinsam im Plenum zu diskutierender Kritiken sowie - im Vorfeld des Festivals - die eigenständige Recherche und Vorbereitung im Mittelpunkt. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden zur Dokumentation ins Internet gestellt. Der Besuch des Festivals vom 25. bis 27. April 2008 ist Bestandteil des Seminars und Voraussetzung zur Teilnahme, ebenso der Besuch ergänzender Veranstaltungen mit einigen Komponisten (ab 24. April). Leistungsnachweise können durch Kritiken zu einzelnen Veranstaltungen (klein) sowie durch Kritiken zum gesamten Festival (groß) erbracht werden. Die Kosten für einen Festivalpass (ca. 20 Euro) müssen selbst getragen werden. Eine Anmeldung für das Seminar bis 15. März 2008 erforderlich.
Ort und Zeit: Folkwang Hochschule. Die erste Sitzung findet am Freitag, den 11. April 2008 von 10-12 Uhr in Raum S 201 (Raum von Herrn Steinke) statt, weitere Termine werden bei dieser Gelegenheit abgesprochen. Eine Voranmeldung zur Veranstaltung ist zwecks Bestellung der Festivalkarten unbedingt erforderlich (eMail: Setzen Sie ein @ zwischen die beiden Adressbestandteile home und stefandrees.de).
Materialien zum Seminar sowie die Ergebnisse der bisherigen Veranstaltungen finden Sie hier.
Instrumentales Theater und mediale Reflexion: Aspekte des Schaffens von Mauricio Kagel (Proseminar, Wintersemester 2007/08).
Das Seminar befasst sich mit ausgewählten Kompositionen Mauricio Kagels, die im Hinblick auf ihre Medien und Gattungen übergreifende Gestaltung diskutiert werden sollen. Untersucht wird dabei u.a., auf welche Weise die Wiedergabe von Notentexten grundsätzlich mit szenischen Vorstellunge (im Sinne des Körperausdrucks als Primärmedium) verknüpft ist und welche Aussageebene die Musik bei Verwendung tertiärer Medien (insbesondere Film) hinzu gewinnt.
Ort und Zeit: Folkwang Hochschule, Hörsaal, Mittwoch 14-16 Uhr. Zu Anrechnung bzw. Stufe vgl. die Informationen im Vorlesungsverzeichnis. Die erste Sitzung findet am 17. Oktober 2007 statt.
Ausgewählte Literatur und Themenstellungen zum Seminar finden Sie hier.
Im Mittelpunkt des Seminars steht die Frage nach den interkulturellen Einflüssen verschiedener Musikkulturen untereinander Dabei wird vor allem untersucht, auf welch unterschiedliche Weise zeitgenössische Komponisten wie Isang Yun, Steve Reich, Toshio Hosokawa, Kevin Volans oder Tan Dun in den vergangenen Jahrzehnten versucht haben, das Komponieren westlicher Provenienz mit außereuropäischen musikalischen Traditionen zu vermitteln.
Ort und Zeit: Folkwang Hochschule, Raum P 30 (im Preußenflügel), Mittwoch 11-13 Uhr. Zu Anrechnung bzw. Stufe vgl. die Informationen im Vorlesungsverzeichnis. Die erste Sitzung findet am 17. Oktober 2007 statt.
Ausgewählte Literatur und Themenstellungen zum Seminar finden Sie hier.
Wittener Tage für neue Kammermusik (Hauptseminar, Sommersemester 2007).
Wie die Veranstaltung vom Sommersemester 2005 soll das Seminar Einblicke in eines der wichtigsten bundesdeutschen Festivals für zeitgenössische Musik, die Wittener Tage für neue Kammermusik, geben. Dabei geht es einmal um die Analyse von Pressekritiken, anhand derer Bewertungskriterien für die aktuelle Musikproduktion untersucht werden sollen; darüber hinaus stehen vor allem die praktische Übung im Verfassen eigener, gemeinsam im Plenum zu diskutierender Kritiken sowie - im Vorfeld des Festivals - die eigenständige Recherche und Vorbereitung im Mittelpunkt. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden zur Dokumentation ins Internet gestellt. Der Besuch des Festivals vom 20. bis 22. April 2007 ist Bestandteil des Seminars und Voraussetzung zur Teilnahme; der Besuch eines ergänzenden Seminartags mit einigen Komponisten am 23. April 2007 in Witten wird zur Vertiefung gleichfalls empfohlen. Leistungsnachweise können durch Kritiken zu einzelnen Veranstaltungen (klein) sowie durch Kritiken zum gesamten Festival (groß) erbracht werden.
Ort und Zeit: Folkwang Hochschule. Die erste Sitzung findet am Freitag, den 23. März 2007 um 11 Uhr in Raum S 201 (Raum von Herrn Steinke) statt, weitere Termine (einer davon noch vor dem Festivalwochende) werden bei dieser Gelegenheit abgesprochen. Eine Voranmeldung zur Veranstaltung ist zwecks Bestellung der Festivalkarten unbedingt erforderlich (eMail: Setzen Sie ein @ zwischen die beiden Adressbestandteile home und stefandrees.de).
Materialien zum Seminar sowie die Ergebnisse der Veranstaltung vom Sommersemester 2005 finden Sie hier.
Anhand verschiedener historischer Wegmarken soll ein Überblick über die Veränderungen des Orchesters über den Zeitraum von rund 150 Jahren erfolgen. Dabei kommt es darauf an, die Wechselwirkungen zwischen jeweiliger Orchesterzusammensetzung - dies beinhaltet in gleichem Maße die Instrumente wie die Sitzordnung - und dem sinfonischen Komponieren aufzuzeigen. Der Vergleich von Einspielungen mit historischen und herkömmlichem Instrumentarium wird hierbei ebenso berücksichtigt wie die Entwicklungsgeschichte einzelner Instrumentenfamilien (etwa der Ventilinstrumente) und ihre Auswirkung auf die Orchesterkultur.
Ort und Zeit: Folkwang Hochschule, Raum S 102 oder S 104, Donnerstag 11-13 Uhr. Zu Anrechnung bzw. Stufe vgl. die Informationen im Vorlesungsverzeichnis. Die erste Sitzung findet am 22. März statt.
Die Geschichte des Instrumentalrezitativs vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart: historische Entwicklung und systematische Aspekte (Hauptseminar, Sommersemester 2007).
Auf der Grundlage aktueller Forschungen beschäftigt sich das Seminar mit dem bislang wenig erforschten instrumentalen Rezitativ. Die Veranstaltung soll einen Überblick über die historische Entwicklung der dem vokalen Rezitativ angenäherten instrumentalen Ausdrucksformen sowie über deren unterschiedliche Funktionen erarbeiten.
Ort und Zeit: Folkwang Hochschule, Raum S 102 oder S 104, Donnerstag 9-11 Uhr. Zu Anrechnung bzw. Stufe vgl. die Informationen im Vorlesungsverzeichnis. Die erste Stiung findet am 22. März statt.
Ausführliche bibliographische Informationen und Hinweise zu den thematischen Aspekten finden Sie hier.
Zwischen Bejahung und Hinterfragung der Tradition: das Streichquartett nach 1950 (Hauptseminar, Wintersemester 2006/07).
Das Seminar widmet sich anhand ausgewählter Beispiele der Frage, wie sich Komponisten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit den Vorgaben einer reichhaltigen Tradition auseinandersetzen. Zur Sprache kommen dabei u.a. Werke von Helmut Lachenmann, Luigi Nono, Morton Feldman, Alfred Schnittke, John Cage und Steve Reich.
Ort und Zeit: Essen, Folkwang Hochschule, Raum S 102, Donnerstag 9-11 Uhr. Zu Anrechnung bzw. Stufe vgl. die Informationen im Vorlesungsverzeichnis.
Ausführliche bibliografische Informationen und Materialien zum Inhalt der einzelnen Sitzungene finden Sie hier.
Die Duosonate von den Anfängen bis Beethoven: historische Entwicklung und Aufführungspraxis (Proseminar, Wintersemester 2006/07).
In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts entwickelt sich mit der Duosonate eine Gattung der Kammermusik, die dann im 19. Jahrhundert zentrale Bedeutung erlangt. Das Seminar beschäftigt sich am Beispiel entsprechender Werke Joseph Schusters, Wolfgang Amadeus Mozarts und Ludwig van Beethovens mit Geschichte und Aufführungspraxis dieser Gattung und grenzt sie gegenüber der Solosonate mit Basso continuo und der Triosonate ab.
Ort und Zeit: Essen, Folkwang Hochschule, Raum S 104 oder 102, Donnerstag 11-13 Uhr. Zu Anrechnung bzw. Stufe vgl. die Informationen im Vorlesungsverzeichnis.
Ausführliche bibliografische Informationen und Materialien zum Inhalt der einzelnen Sitzungene finden Sie hier.
Intermediale Konzeptionen in der Musik nach 1960 (Hauptvorlesung, Sommersemester 2006).
Im Mittelpunkt der Vorlesungsreihe steht die Beschäftigung mit Kunstwerken, die sich durch die gezielte Integration technischer Medien in eine intermediale Konzeption auszeichnen. Die Diskussion der jweiligen Werke soll auf der Grundlage medientheoretischer und ästhetischer Diskurse erfolgen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede besser herausarbeiten zu können. Neben ausgewählten Arbeiten aus den Bereichen Performance, Klanginstallation und Netzmusik werden auch Beispiele aus Hörspiel, Film und Musiktheater thematisiert.
Ort und Zeit: Essen, Folkwang Hochschule, Hörsaal, Donnerstag, 11-13 Uhr. Entgegen der Ankündigung im Vorlesungsverzeichnis handelt es sich nicht um ein Seminar, sondern um die Hauptvorlesung.
Ausführliche bibliografische Informationen und Materialien zum Inhalt der einzelnen Sitzungene finden Sie hier.
Der Komponist Günter Steinke (Hauptseminar, Wintersemester 2005/06).
Gegenstand des Seminars ist die Auseinandersetzung mit dem Komponisten Günter Steinke, der seit 2004 Inhaber der Kompositionsprofessur an der Folkwang Hochschule ist. Die Beschäftigung mit seinem Schaffen soll zunächst das gesamte Spektrum von Recherchemöglichkeiten (Pressekritiken zu Aufführungen, Internetrecherche, Verlagsarchiv, aber auch die Kompositionen selbst) einbeziehen. Dadurch soll ein Bild von Steinkes Arbeit entworfen und ein Fragenkatalog erarbeitet werden, der wiederum Grundlage für ein umfangreiches Gespräch mit dem Komponisten bilden wird. Die Studierenden sollen hierbei lernen, wie man ein Interview vorbereitet, welche Voraussetzungen man dazu mitbringen muss (vor allem Werkkenntnis), wie man Fragen sinnvoll stellt und die Ergebnisse schließlich auch in schriftlicher Form fixiert. Eine Transkription und die redaktionelle Bearbeitung des aufgezeichneten Gesprächs runden die Veranstaltung ab; eine Publikation der Seminarergebnisse ist geplant.
Ort und Zeit: Essen, Folkwang Hochschule, Raum S.102 oder S.104. Die erste Sitzung findet am Freitag, den 21. Oktober statt (14-16 Uhr); sie dient vorrangig der Einführung in das Projekt und der Klärung von Detailfragen. Weitere Termine bis Ende des Jahres sind: Freitag, 4. November, 14-17 Uhr: gemeinsame Recherchearbeiten in der Hochschulbibliothek; Freitag, 25. November, 14-17 Uhr: Erstellung eines Fragenkatalogs; Freitag, 2. Dezember, 14-18 Uhr: Gespräch mit Günter Steinke; Freitag, 9. Dezember, 14-16 Uhr: Nachbesprechung des Interviews und Verteilung der Aufgaben. Folgende Termine sind für Januar und Februar 2006 angesetzt: Spätestens bis 15. Januar sind die transkribierten Gesprächsteile Gesprächsteile per eMail bei mir abzugeben; Freitag, 20. Januar, 14-17 Uhr: gemeinsame redaktionelle Bearbeitung des vollständigen Gesprächstextes; Dienstag, 14. Februar, 18-20 Uhr: Diskussion des bearbeiteten und für den Druck vorbereiteten Gesprächs im Rahmen des Doktoranden-Kolloquiums. Für die Seminarteilnehmer verpflichtend ist außerdem der Besuch zweier Konzerte an der Folkwang Hochschule: Am Donnerstag, den 10. November spielt das Wolpe Trio u.a. Durchbrochene Räume von Günter Steinke, am Samstag, den 12. November findet ein von Günter Steinke initiiertes Orchesterkonzert mit Werken von Anton Webern, Charles Ives, Witold Lutoslawski und Helmut Lachenmann statt.
Wittener Tage für neue Kammermusik (Hauptseminar, Sommersemester 2005).
Die Veranstaltung in Form eines Blockseminars soll Einblicke in eines der wichtigsten bundesdeutschen Festivals für zeigenössische Musik, die Wittener Tage für neue Kammermusik, geben. Dabei geht es einmal um die Analyse von Pressekritiken, anhand derer Bewertungskriterien für die aktuelle Musikproduktion untersucht werden sollen; darüber hinaus steht vor allem die praktische Übung im Verfassen eigener, gemeinsam im Plenum zu diskutierender Kritiken im Mittelpunkt. Der Besuch des Festivals vom 22. bis 24. April 2005 ist Bestandteil des Seminars und Voraussetzung zur Teilnahme.
Ort: Bochum, Institut für Musikwissenschaft.
Weitere Informationen zum Seminarinhalt finden Sie hier.
Musik- und Aufführungslehren des 17. und 18. Jahrhunderts I: Quellen zur Aufführungspraxis und ihre Deutung (Hauptseminar, Wintersemester 2004/05).
Die Lektüre von Quellen zur Aufführungspraxis erweist sich heute für die Interpretation alter Musik als unumgänglich. Das Seminar beleuchtet anhand von Textvergleichen verschiedene musikalische Problemstellungen und zeigt, wie entsprechende Informationen in der Praxis umgesetzt oder zur Gewinnung von Beurteilungskriterien für historisierende Einspielungen verwendet werden können. Im Mittelpunkt stehen allgemeine Grundlagen zur Beschäftigung mit historisch-orientierter Aufführungspraxis ebenso wie der Umgang mit Textquellen und Urtextausgaben, die Anwendung der Erkenntnisse in der Praxis sowie die Frage nach der Suche von Informationen zu bestimmten musikalischen Problemstellungen. Im Sommersemester 2005 wird die Lehrveranstaltung mit einer anderen Themenstellung von Prof. Dr. Christian Ahrens fortgesetzt: Musik- und Aufführungslehren des 17. und 18. Jahrhunderts II: Quellen und ihre Erschließung.
Weitere Informationen zum Seminarinhalt finden Sie hier.
Ort: Folkwang Hochschule Essen, Raum S 102, Zeit: Dienstag, 16-18 Uhr.
Aspekte der Popmusik (Hauptseminar, Sommersemester 2004).
Im Mittelpunkt des Seminars steht der Versuch, ausgewählte Beispiele aus dem Bereich der Pop- und Rockmusik der fünfziger, sechziger und siebziger Jahre in ihrem jeweiligen historischen und sozialen Kontext zu betrachten. Dazu werden vor allem verschiedene theoretische Ansätze zu einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der entsprechenden Musik diskutiert. Englische Sprachkenntnisse sind zur Teilnahme unbedingt erforderlich. Weitere Informationen zum Seminarinhalt finden Sie hier.
Ort: Folkwang Hochschule Essen, Raum S 102, Zeit: Dienstag, 9-11 Uhr
Die Instrumentalmusik Carl Philipp Emanuel Bachs im Kontext ihrer historischen Entwicklung (Proseminar, Wintersemester 2003/04).
Das Seminar beschäftigt sich mit der Instrumentalmusik Carl Philipp Emanuel Bachs und untersucht die historischen Bedingungen sowie die ästhetischen Grundlagen ihrer Entstehung. Weitere Angaben und Materialen zum Seminarinhalt finden Sie hier.
«Vorüber, ach vorüber, du wilder Knochenmann!» Tod und Todeserfahrung in der Musik (Hauptseminar, Sommersemester 2003).
Im Mittelpunkt des Seminars steht die Planung einer hypothetischen Konzertreihe zum Thema "Tod und Musik", in deren Mittelpunkt die Diskussion unterschiedlichster musikalische Interpretationen von Tod und Todeserfahrung stehen soll. Die Wandlung der zugrunde liegenden Vorstellungen wird nicht nur durch Gegenüberstellung von Musik aus verschiedenen Zeiten, sondern auch durch Beiträge aus Literatur und Philosophie beleuchtet. Die genauen thematischen Schwerpunkte der Veranstaltung werden in der ersten Sitzung gemeinsam erarbeitet und sollen dann in Gruppenarbeit eigenständig weiterverfolgt sowie kontinuierlich im Plenum präsentiert und diskutiert werden. Weitere Angaben und Materialien zum Seminarinhalt finden Sie hier.
Die Veranstaltung findet 14täglich zu folgenden Terminen statt: 29.4., 13.5., 27.5., 10.6., 24.6., 8.7., 22.7.; Ort: Folkwang-Hochschule, Abtei Werden, Raum S 102, Uhrzeit: 9-13 Uhr (pro Termin insgesamt 4 x 45 Minuten inklusive Pausen). Regelmäßige Teilnahme sowie umfassende Kenntnisse der deutschen Sprache sind unbedingt erforderlich; die Übernahme von Referaten ist verpflichtend.
Vom Sprechen der Instrumente: Zur Geschichte des instrumentalen Rezitativs (Hauptseminar, Wintersemester 2002/03).
Das Seminar beschäftigt sich mit dem bislang kaum erforschten instrumentalen Rezitativ und soll einen Überblick über die historische Entwicklung der dem vokalen Rezitativ angenäherten instrumentalen Ausdrucksformen sowie über deren unterschiedliche Funktionen erarbeiten. Bibliografische Angaben zu diesem Seminar finden Sie hier.
Geschichte des Streichquintetts (Proseminar, Sommersemester 2002).
Während sich die Gattung des Streichquartetts seit ihrem Hervortreten im 18. Jahrhundert einer nahezu gleichbleibenden Beliebtheit erfreut, ist das historisch eng damit verwandte Streichquintett bis auf wenige prominente Ausnahmen eher im Hintergrund geblieben. Das Seminar untersucht anhand ausgewählter Beispiele die Entstehungsgeschichte, Entwicklung und verschiedenartigen Ausprägungen der Gattung Streichquintett von den Anfängen bis zur Gegenwart. Bibliografische Angaben zu diesem Seminar finden sie hier.
Vom Madrigal zum Konzert. Venezianische Musik an der Schwelle zum Barock (Hauptseminar, Wintersemester 2001/02).
Die Veranstaltung knüpft an die Thematik des Seminars «Das Madrigal» (Sommersemester 2001, Prof. Dr. Horst Weber) an, setzt aber nicht unbedingt die Teilnahme an diesem voraus. Im Zentrum steht die venezianische Musik von Gabrieli und Monteverdi bis Vivaldi, wobei unter anderem den Ausprägungen des Geistlichen Konzerts und der Entwicklung des Instrumentalkonzerts im Zusammenhang mit der besonderern kulturellen Situation der Lagunenstadt besondere Aufmerksamkeit gelten soll. Diverse Materialien zu diesem Seminar finden Sie hier.
Die Bearbeitung als Medium kompositorischer Auseinandersetzung (Hauptseminar, Sommersemester 2001).
Bearbeitungen musikalischer Werke lassen sich häufig als tiefgreifende Auseinandersetzung mit den Bedingungen fremden (und eigenen) Komponierens auffassen. Das Seminar befragt an Beispielen von der Renaissance bis zur unmittelbaren Gegenwart Gründe und Strategien dieser Auseinandersetzung. Diverse bibliografische und diskografische Angaben zu diesem Seminar finden Sie hier.
Der historische Ausdrucksgehalt des Tango und seine Widerspiegelung in der Kunstmusik (Hauptseminar, Wintersemester 2000/01).
Das Seminar spürt der Entstehungsgeschichte des Tango argentino und seiner verschiedenen Spielarten sowie des damit verbundenen Ausdrucksgehalts nach. Anschließend wird untersucht, wie dieser Ausdrucksgehalt in der Kunstmusik des 20. Jahrhunderts eingesetzt und funktionalisiert wird. Diverse Materialien zu diesem Seminar finden Sie hier.
«Klassische» Musik in Werbung und Film (Hauptseminar, Sommersemester 2000).
Die Verwendung sogenannter "klassischer" Musik in Kontexten jenseits des Konzertsaals hat eine Funktionalisierung ihres ursprünglichen Gehalts zur Folge. Das Seminar untersucht unter anderem Intentionen und Wirkung solcher Strategien in Werbung und Film. Eine Liste mit bibliografischen Hinweisen zu diesem Thema finden Sie hier.
Quellen zur musikalischen Aufführungspraxis im 18. Jahrhundert (Hauptseminar, Wintersemester 1999/2000).
Das Studium von Quellen zur musikalischen Aufführungspraxis ist unerläßliche Voraussetzung für eine adäquate Interpretation von Musikwerken. Das Seminar will zeigen, wie man die Informationen aus den Lehrwerken von Carl Philipp Emanuel Bach, Johann Joachim Quantz, Leopold Mozart, Daniel Gottlob Türk und anderen Quellen musikalisch umsetzen kann. Dabei soll auch ein kritisches Licht auf die Edition von Urtexten geworfen sowie eine Bewertung von Interpretationen auf Tonträgern vorgenommen werden. Eine Auswahl wichtiger Publikationen und Quellentexte mit Bestellmöglichkeit finden Sie hier.
Benjamin Brittens «Peter Grimes» (Hauptseminar, Sommersemester 1999).
Das Seminar untersucht die Entstehung, die kompositorische Struktur und den szenisch-dramatischen Aufbau von Benjamin Brittens Oper «Peter Grimes».
Die Sinfonien Joseph Haydns (Proseminar, Wintersemester 1998/99).
Über einen Zeitraum von beinahe sechs Jahrzehnten entstanden, nimmt die Gattung der Sinfonien in Joseph Haydns Schaffen einen sehr breiten Raum ein. Die Betrachtung der Werke in ihrem historischen Kontext und ihre jeweilige Abgrenzung zu zeitgleichen Kompositionen von Carl Philipp Emanuel Bach, Carl Stamitz und Wolfgang Amadeus Mozart zeigt, in welch starkem Maße Haydn an der Entwicklung der sinfonischen Gattung beteiligt war.