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Sommersemester
2011:
Geschichte,
Funktion und Wirkung von Musik und Sound im Film (Seminar):
Die Lehrveranstaltung soll wichtige historische Position der
Filmmusik von den Anfängen bis zur Gegenwart beleuchten und
anhand von Beispielen unterschiedlicher Filmtypen (Stummfilm,
Animationsfilm, Musikfilm, Spielfilm, Experimentalfilm)
Aufschluss über Funktion und Wirkungsweise der Filmmusik, aber
auch der Soundebene geben. Die theoretischen Grundlagen hierfür
werden während des Seminars gemeinsam erarbeitet und
anschließend durch ausgewählte Analysen vertieft.
Audio-Podcast:
vom Entwurf zur Produktion (Praxisseminar): Das Seminar
befasst sich mit dem Verfertigen von Audio-Podcasts zu
ausgewählten Musikwerken. Ausgehend von einer Analyse von
Podcasts des Bayerischen Rundfunks werden zunächst Kriterien für
die Struktur einer solchen Sendung erarbeitet. Auf der Basis
eigenständiger Materialrecherchen werden danach die Texte für
die Podcasts erarbeitet und im Plenum besprochen. Am Ende steht
die Fertigung der Podcasts von rund 5 bis 7 Minuten Dauer im
Tonaufnahmestudio.
Wintersemester
2010/11:
Einführung
in die Systematische Musikwissenschaft (Seminar): Die
Lehrveranstaltung vermittelt einen Überblick über Teilgebiete
der Systematischen Musikwissenschaft. Im Mittelpunkt stehen die
gemeinsame Lektüre und Diskussion zentraler Texte sowie ein
vertiefter multiperspektivischer Zugang zu einem im Seminar
gewählten Themenbereich.
Musik
und Alltag (Seminar): Das Seminar befasst sich mit der Frage,
auf welche Weise sich Komponisten und Musiker/Performer mit
Alltagsrealität im Sinne von alltäglichen Klängen (etwa des
städtischen Umfelds) auseinandersetzen und welche ästhetischen
Konzepte sich hinter einer solchen Bezugnahme verbergen. Im
Mittelpunkt stehen dabei vor allem - aber nicht ausschließlich -
Beispiele seit Beginn des 20. Jahrhunderts, die immer auch mit
bestimmten Aspekten der jeweils aktuellen Medientechnologie
verknüpft sind.
Sommersemester
2010:
Zur
Entstehungs-, Interpretations- und Rezeptionsgeschichte von
Robert Schumanns sinfonischen Werken (Seminar): Gegenstand
des Seminars ist zunächst Robert Schumanns sinfonische
Konzeption, die in Auseinandersetzung mit der Sinfonik Beethovens
und Schuberts geprägt ist. Die Veranstaltung fragt darüber
hinaus nach der wechselvollen Interpretations- und
Rezeptionsgeschichte der Kompositionen, die von Bearbeitungen
(Gustav Mahler) über Kürzungsvorschläge bis hin zu den
gegenwärtigen Annäherungen aus dem Bereich der historisch
orientierten Aufführungspraxis reicht.
Musikkritik
in historischer Perspektive (Praxisseminar): Das Seminar
befasst sich zunächst mit zentralen historischen Beispielen von
Musikkritik vom 18. Jahrhundert bis hin zu den wichtigen Foren
der Gegenwart und fragt danach, wie sich die Kriterien im Laufe
der Zeit geändert haben. Im praktischen Teil der Veranstaltung
werden Übungen zu verschiedenen Genres (Konzert-, CD-,
Buchkritik) angefertigt und im Plenum diskutiert. Hierzu sind
auch gemeinsame Konzert- und/oder Opernbesuche geplant.
Wintersemester
2009/10:
Funktionalisierung
von Musik und Klang (Seminar): Auf der Folie einer kritischen
Lektüre von Hans Heinrich Eggebrechts bekanntem Aufsatz aus dem
Jahr 1973 und auf Grundlage der Frage nach heutigen Ansätzen zur
Erforschung der dort angesprochenen Probleme werden zentrale
Arten der Funktionalisierung von Musik und Klängen behandelt
(etwa Filmmusik, Musikzitat im Film, Musik in Werbung und
Computerspiel, Musik als Instrument politischer Propaganda,
Hintergrundmusik, Muzak, Sounddesign als Bestandteil von
Warenkommunikation und Popmusik, klangökologische Gestaltung von
Lebensräumen). Die Studierenden sollen Einblicke in
unterschiedliche Arbeitsfelder musikwissenschaftlicher Forschung
(etwa Musikpsychologie, Musiksoziologie, Sound Studies) erhalten
und ein kritisches Bewusstsein für die alltägliche Verwendung
von Musik und Klang entwickeln.
Experimentelle
Musiktheaterkonzeptionen nach 1950 (Seminar): Im
Zentrum des Seminars steht der Versuch, Theaterkonzeptionen wie
z.B. John Cages »Musicircus«, Mauricio Kagels »Instrumentales
Theater« und Hans-Joachim Hespos' Theatralisierung der
Instrumentalmusik, Karlheinz Stockhausens »Originale«, Dieter
Schnebels vokaltheatralische Kompositionen, Luigi Nonos
Hörtragödie »Prometeo«, Adriana Hölszkys, Helmut Lachenmanns
und Salvatore Sciarrinos »Theater mit Bildern« zu
systematisieren und aus der Perspektive einer Ȁsthetik des
Performativen« (Erika Fischer-Lichte) zu beleuchten. Die
Studierenden sollen einen Einblick in unterschiedliche
ästhetische und dramaturgische Konzeptionen des Musiktheaters
nach 1945 gewinnen, wobei vor allem solche Arten im Mittepunkt
stehen, die sich dezidiert von traditionellen Theaterkonzeptionen
absetzen. Damit soll vor allem das Bewusstsein für die
Möglichkeiten von Bewertungsmaßstäben geschärft werden.
Sommersemester
2009:
Stationen
der Musikgeschichte nach 1945 (Hauptvorlesung): Im Zentrum
der Vorlesung stehen einzelne thematische Blöcke, in denen es -
exemplifiziert an jeweils unterschiedlichen Werken - um
verschiedene Aspekte von Ästhetik, kompositorischer Gestaltung,
Gattungsgeschichte oder kulturgeschichtlichen Kontexten geht.
Dadurch soll gezeigt werden, wie bestimmte Themenstellungen unter
jeweils anderen Vorzeichen aufgegriffen und unter verschiedenen
kompositorischen Voraussetzungen behandelt werden können. Auf
diese Weise wird - weit entfernt von jeglichem Anspruch auf
Vollständigkeit - die Voraussetzung geschaffen, ganz
unterschiedliche Zugangsweisen und Konzepte zu berücksichtigen,
die in der Musik seit 1945 eine wichtige Rolle gespielt haben.
Praxisseminar
Wittener Tage für neue Kammermusik 2009
(Seminar):
Wie die Veranstaltungen vom Sommersemester 2005, 2007 und 2008
soll das Seminar Einblicke in eines der wichtigsten
bundesdeutschen Festivals für zeitgenössische Musik, die
Wittener Tage für neue
Kammermusik, geben. Dabei geht es einmal um die Analyse von
Pressekritiken, anhand derer Bewertungskriterien für die
aktuelle Musikproduktion untersucht werden sollen; darüber
hinaus stehen vor allem die praktische Übung im Verfassen
eigener, gemeinsam im Plenum zu diskutierender Kritiken sowie -
im Vorfeld des Festivals - die eigenständige Recherche und
Vorbereitung im Mittelpunkt. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden
zur Dokumentation ins Internet gestellt. Der Besuch des Festivals
vom 24. bis 26. April 2009 ist Bestandteil des Seminars und
Voraussetzung zur Teilnahme, ebenso der Besuch ergänzender
Veranstaltungen mit einigen Komponisten (ab 24. April).
Leistungsnachweise können durch Kritiken zu einzelnen
Veranstaltungen (klein) sowie durch Kritiken zum gesamten
Festival (groß) erbracht werden.
Wintersemester
2008/09:
Das
Hörspiel: Kunstform zwischen Literatur und akustischer Kunst
(Seminar): Das Seminar befasst sich mit der Geschichte des
Hörspiels und fragt nach ästhetischen Kriterien für die
unterschiedenen Arten dieser Kunstform. Im Mittelpunkt steht
dabei ein Vergleich von literarisch geprägten Arbeiten mit
Werken, die primär auf den Apekt des Klangs fokussieren.
Joseph
Haydns Streichquartette im Kontext ihrer Zeit (Seminar): Das
Seminar befasst sich mit der Gattung Streichquartett im Schaffen
von Joseph Haydn und zeigt, wie sich deren Entwicklung und
Veränderung in Wechselwirkung mit zeitgenössischen
musikalischen Einflüssen vollzieht.
Sommersemester
2008:
Körper
Medien Musik - Körperdiskurse in der Musik nach 1950
(Seminar): Seit den 1950er-Jahren ist in intermedialen
Kunstformen wie Happening und Performance, aber auch in der
komponierten Musik ein verstärktes Interesse am menschlichen
Körper zu beobachten. Das Seminar fragt nach den ästhetischen
und gesellschaftlichen Voraussetzungen entsprechender Kunstformen
sowie nach dem zugrunde liegenden Körperverständnis.
Thematisiert werden dabei u.a. Arbeiten und Performances von
Alvin Lucier, Nam June Paik, Vinko Globokar (»Corporel«), Heinz
Holliger (»Cardiophonie«), Helmut Oehring (»Dokumentaroper«).
Praxisseminar
Wittener Tage für neue Kammermusik 2008
(Seminar):
Wie die Veranstaltungen vom Sommersemester 2005 und 2007 soll das
Seminar Einblicke in eines der wichtigsten bundesdeutschen
Festivals für zeitgenössische Musik, die Wittener
Tage für neue Kammermusik, geben. Dabei geht es einmal um
die Analyse von Pressekritiken, anhand derer Bewertungskriterien
für die aktuelle Musikproduktion untersucht werden sollen;
darüber hinaus stehen vor allem die praktische Übung im
Verfassen eigener, gemeinsam im Plenum zu diskutierender Kritiken
sowie - im Vorfeld des Festivals - die eigenständige Recherche
und Vorbereitung im Mittelpunkt. Die Ergebnisse dieser Arbeit
werden zur Dokumentation ins Internet gestellt. Der Besuch des
Festivals vom 25. bis 27. April 2008 ist Bestandteil des Seminars
und Voraussetzung zur Teilnahme, ebenso der Besuch ergänzender
Veranstaltungen mit einigen Komponisten (ab 24. April).
Leistungsnachweise können durch Kritiken zu einzelnen
Veranstaltungen (klein) sowie durch Kritiken zum gesamten
Festival (groß) erbracht werden.
Wintersemester
2007/08:
Instrumentales
Theater und mediale Reflexion: Aspekte des Schaffens von Mauricio
Kagel (Seminar): Das Seminar befasst sich mit ausgewählten
Kompositionen Mauricio Kagels, die im Hinblick auf ihre Medien
und Gattungen übergreifende Gestaltung diskutiert werden sollen.
Untersucht wird dabei u.a., auf welche Weise die Wiedergabe von
Notentexten grundsätzlich mit szenischen Vorstellunge (im Sinne
des Körperausdrucks als Primärmedium) verknüpft ist und welche
Aussageebene die Musik bei Verwendung tertiärer Medien
(insbesondere Film) hinzu gewinnt.
Zeitgenössische
Musik zwischen Globalisierung und Tradition (Seminar): Im
Mittelpunkt des Seminars steht die Frage nach den
interkulturellen Einflüssen verschiedener Musikkulturen
untereinander Dabei wird vor allem untersucht, auf welch
unterschiedliche Weise zeitgenössische Komponisten wie Isang
Yun, Steve Reich, Toshio Hosokawa, Kevin Volans oder Tan Dun in
den vergangenen Jahrzehnten versucht haben, das Komponieren
westlicher Provenienz mit außereuropäischen musikalischen
Traditionen zu vermitteln.
Sommersemester
2007:
Geschichte
des Orchesters und der Instrumentation von Haydn bis Mahler
(Seminar): Anhand verschiedener
historischer Wegmarken soll ein Überblick über die
Veränderungen des Orchesters über den Zeitraum von rund 150
Jahren erfolgen. Dabei kommt es darauf an, die Wechselwirkungen
zwischen jeweiliger Orchesterzusammensetzung - dies beinhaltet in
gleichem Maße die Instrumente wie die Sitzordnung - und dem
sinfonischen Komponieren aufzuzeigen. Der Vergleich von
Einspielungen mit historischen und herkömmlichem Instrumentarium
wird hierbei ebenso berücksichtigt wie die
Entwicklungsgeschichte einzelner Instrumentenfamilien (etwa der
Ventilinstrumente) und ihre Auswirkung auf die Orchesterkultur.
Praxisseminar
Wittener Tage für neue Kammermusik 2007
(Seminar):
Wie die Veranstaltung vom Sommersemester 2005 soll das Seminar
Einblicke in eines der wichtigsten bundesdeutschen Festivals für
zeitgenössische Musik, die Wittener
Tage für neue Kammermusik, geben. Dabei geht es einmal um
die Analyse von Pressekritiken, anhand derer Bewertungskriterien
für die aktuelle Musikproduktion untersucht werden sollen;
darüber hinaus stehen vor allem die praktische Übung im
Verfassen eigener, gemeinsam im Plenum zu diskutierender Kritiken
sowie - im Vorfeld des Festivals - die eigenständige Recherche
und Vorbereitung im Mittelpunkt. Die Ergebnisse dieser Arbeit
werden zur Dokumentation ins Internet gestellt. Der Besuch des
Festivals vom 20. bis 22. April 2007 ist Bestandteil des Seminars
und Voraussetzung zur Teilnahme; der Besuch eines ergänzenden
Seminartags mit einigen Komponisten am 23. April 2007 in Witten
wird zur Vertiefung gleichfalls empfohlen. Leistungsnachweise
können durch Kritiken zu einzelnen Veranstaltungen (klein) sowie
durch Kritiken zum gesamten Festival (groß) erbracht werden.
Wintersemester
2006/06:
Zwischen
Aufbruch und Traditionsbezug: Das Streichquartett nach 1950
(Seminar): Das Seminar widmet sich anhand ausgewählter Beispiele
der Frage, wie sich Komponisten in der zweiten Hälfte des 20.
Jahrhunderts mit den Vorgaben einer reichhaltigen Tradition
auseinandersetzen. Zur Sprache kommen dabei u.a. Werke von Helmut
Lachenmann, Luigi Nono, Morton Feldman, Alfred Schnittke, John
Cage und Steve Reich.
Die
Duosonate von 1750 bis Beethoven: Entstehungsbedingungen und
Aufführungspraxis (Seminar): In der zweiten Hälfte des 18.
Jahrhunderts entwickelt sich mit der Duosonate eine Gattung der
Kammermusik, die dann im 19. Jahrhundert zentrale Bedeutung
erlangt. Das Seminar beschäftigt sich am Beispiel entsprechender
Werke Joseph Schusters, Wolfgang Amadeus Mozarts und Ludwig van
Beethovens mit Geschichte und Aufführungspraxis dieser Gattung
und grenzt sie gegenüber der Solosonate mit Basso continuo und
der Triosonate ab.
Sommersemester
2006:
Intermedialität
in der Musik nach 1960 (Hauptvorlesung): Im Mittelpunkt der
Vorlesung steht die Beschäftigung mit Kunstwerken, die sich
durch die gezielte Integration technischer Medien in eine
intermediale Konzeption auszeichnen. Die Diskussion der jweiligen
Werke soll auf der Grundlage medientheoretischer und ästhetischer
Diskurse erfolgen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede besser
herausarbeiten zu können. Neben ausgewählten Arbeiten aus den
Bereichen Performance, Klanginstallation und Netzmusik werden
auch Beispiele aus Hörspiel, Film und Musiktheater thematisiert.
Wintersemester
2005/06:
Der
Komponist Günter Steinke (Seminar): Gegenstand des Seminars
ist die Auseinandersetzung mit dem Komponisten Günter Steinke,
der seit 2004 Inhaber der Kompositionsprofessur an der Folkwang
Hochschule ist. Die Beschäftigung mit seinem Schaffen soll
zunächst das gesamte Spektrum von Recherchemöglichkeiten
(Pressekritiken zu Aufführungen, Internetrecherche,
Verlagsarchiv, aber auch die Kompositionen selbst) einbeziehen.
Dadurch soll ein Bild von Steinkes Arbeit entworfen und ein
Fragenkatalog erarbeitet werden, der wiederum Grundlage für ein
umfangreiches Gespräch mit dem Komponisten bilden wird. Die
Studierenden sollen hierbei lernen, wie man ein Interview
vorbereitet, welche Voraussetzungen man dazu mitbringen muss (vor
allem Werkkenntnis), wie man Fragen sinnvoll stellt und die
Ergebnisse schließlich auch in schriftlicher Form fixiert. Eine
Transkription und die redaktionelle Bearbeitung des
aufgezeichneten Gesprächs runden die Veranstaltung ab; eine
Publikation der Seminarergebnisse ist geplant.
Sommersemester
2005:
Musik
im Ruhrgebiet II: Praxisseminar Wittener Tage für neue
Kammermusik
(Seminar):
Die Veranstaltung in Form eines Blockseminars soll Einblicke in
eines der wichtigsten bundesdeutschen Festivals für
zeigenössische Musik, die Wittener
Tage für neue Kammermusik, geben. Dabei geht es einmal um
die Analyse von Pressekritiken, anhand derer Bewertungskriterien
für die aktuelle Musikproduktion untersucht werden sollen;
darüber hinaus steht vor allem die praktische Übung im
Verfassen eigener, gemeinsam im Plenum zu diskutierender Kritiken
im Mittelpunkt. Der Besuch des Festivals vom 22. bis 24. April
2005 ist Bestandteil des Seminars und Voraussetzung zur
Teilnahme.
Wintersemester
2004/05:
Musik-
und Aufführungslehren des 17. und 18. Jahrhunderts I: Quellen
zur Aufführungspraxis und ihre Deutung (Seminar): Die
Lektüre von Quellen zur Aufführungspraxis erweist sich heute
für die Interpretation alter Musik als unumgänglich. Das
Seminar beleuchtet anhand von Textvergleichen verschiedene
musikalische Problemstellungen und zeigt, wie entsprechende
Informationen in der Praxis umgesetzt oder zur Gewinnung von
Beurteilungskriterien für historisierende Einspielungen
verwendet werden können. Im Mittelpunkt stehen allgemeine
Grundlagen zur Beschäftigung mit historisch-orientierter
Aufführungspraxis ebenso wie der Umgang mit Textquellen und
Urtextausgaben, die Anwendung der Erkenntnisse in der Praxis
sowie die Frage nach der Suche von Informationen zu bestimmten
musikalischen Problemstellungen. Im Sommersemester 2005 wird die
Lehrveranstaltung mit einer anderen Themenstellung von Prof. Dr.
Christian Ahrens fortgesetzt: Musik- und Aufführungslehren
des 17. und 18. Jahrhunderts II: Quellen und ihre Erschließung.
Sommersemester
2004:
Aspekte
der Popmusik (Seminar): Im Mittelpunkt des Seminars steht der
Versuch, ausgewählte Beispiele aus dem Bereich der Pop- und
Rockmusik der fünfziger, sechziger und siebziger Jahre in ihrem
jeweiligen historischen und sozialen Kontext zu betrachten. Dazu
werden vor allem verschiedene theoretische Ansätze zu einer
wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der entsprechenden
Musik diskutiert. Englische Sprachkenntnisse sind zur Teilnahme
unbedingt erforderlich
Wintersemester
2003/04:
Sommersemester
2003:
»Vorüber,
ach vorüber, du wilder Knochenmann«: Tod und Todeserfahrung in
der Musik (Seminar): Im Mittelpunkt des Seminars steht die
Planung einer hypothetischen Konzertreihe zum Thema »Tod und
Musik«, in deren Mittelpunkt die Diskussion unterschiedlichster
musikalische Interpretationen von Tod und Todeserfahrung stehen
soll. Die Wandlung der zugrunde liegenden Vorstellungen wird
nicht nur durch Gegenüberstellung von Musik aus verschiedenen
Zeiten, sondern auch durch Beiträge aus Literatur und
Philosophie beleuchtet. Die genauen thematischen Schwerpunkte der
Veranstaltung werden in der ersten Sitzung gemeinsam erarbeitet
und sollen dann in Gruppenarbeit eigenständig weiterverfolgt
sowie kontinuierlich im Plenum präsentiert und diskutiert
werden.
Wintersemester
2002/03:
Sommersemester
2002:
Geschichte
des Streichquintetts (Seminar): Während sich die Gattung des
Streichquartetts seit ihrem Hervortreten im 18. Jahrhundert einer
nahezu gleichbleibenden Beliebtheit erfreut, ist das historisch
eng damit verwandte Streichquintett bis auf wenige prominente
Ausnahmen eher im Hintergrund geblieben. Das Seminar untersucht
anhand ausgewählter Beispiele die Entstehungsgeschichte,
Entwicklung und verschiedenartigen Ausprägungen der Gattung
Streichquintett von den Anfängen bis zur Gegenwart.
Wintersemester
2001/02:
Vom
Madrigal zum Konzert. Venezianische Musik an der Schwelle zum
Barock (Seminar): Die Veranstaltung knüpft an die Thematik
des Seminars »Das Madrigal« (Sommersemester 2001, Prof. Dr.
Horst Weber) an, setzt aber nicht unbedingt die Teilnahme an
diesem voraus. Im Zentrum steht die venezianische Musik von
Gabrieli und Monteverdi bis Vivaldi, wobei unter anderem den
Ausprägungen des Geistlichen Konzerts und der Entwicklung des
Instrumentalkonzerts im Zusammenhang mit der besonderern
kulturellen Situation der Lagunenstadt besondere Aufmerksamkeit
gelten soll.
Sommersemester
2001:
Wintersemester
2000/01:
Der
historische Ausdrucksgehalt des Tango und seine Widerspiegelung
in der Kunstmusik (Seminar): Das Seminar spürt der
Entstehungsgeschichte des Tango argentino und seiner
verschiedenen Spielarten sowie des damit verbundenen
Ausdrucksgehalts nach. Anschließend wird untersucht, wie dieser
Ausdrucksgehalt in der Kunstmusik des 20. Jahrhunderts eingesetzt
und funktionalisiert wird.
Sommersemester
2000:
Wintersemester
1999/2000:
Quellen
zur Aufführungspraxis im 18. Jahrhundert (Seminar):
Das Studium von Quellen zur musikalischen Aufführungspraxis ist
unerläßliche Voraussetzung für eine adäquate Interpretation
von Musikwerken. Das Seminar will zeigen, wie man die
Informationen aus den Lehrwerken von Carl Philipp Emanuel Bach,
Johann Joachim Quantz, Leopold Mozart, Daniel Gottlob Türk und
anderen Quellen musikalisch umsetzen kann. Dabei soll auch ein
kritisches Licht auf die Edition von Urtexten geworfen sowie eine
Bewertung von Interpretationen auf Tonträgern vorgenommen
werden.
Sommersemester
1999:
Wintersemester
1998/99:
Die
Sinfonien Joseph Haydns (Seminar): Über einen Zeitraum von
beinahe sechs Jahrzehnten entstanden, nimmt die Gattung der
Sinfonien in Joseph Haydns Schaffen einen sehr breiten Raum ein.
Die Betrachtung der Werke in ihrem historischen Kontext und ihre
jeweilige Abgrenzung zu zeitgleichen Kompositionen von Carl
Philipp Emanuel Bach, Carl Stamitz und Wolfgang Amadeus Mozart
zeigt, in welch starkem Maße Haydn an der Entwicklung der
sinfonischen Gattung beteiligt war.
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